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Gewalt gegen die Schöpfung

Unsere Lebens- und Wirtschaftsweise schließt häufig Gewalt an der Schöpfung ein.  Es ist nicht ohne Bededeutung, in diesem Zusammenhang nicht von Natur oder von Umwelt zu sprechen. Beide Begriffe gründen auf einer ausschließlich vom Menschen und was ihm nützt ausgehenden Sichtweise. Der biblische Begriff Schöpfung macht dagegen das Recht auf Leben all jener Geschöpflichkeit - belebter oder unbelebter - deutlich, die nicht vom Menschen als ihm nützlich eingeordnet wird.

Die Dekade kann zur Überwindung auch von Gewalt gegen die Schöpfung neue Ansätze entwickeln: kritische Prüfung unserer Wirtschafts- und Lebensweise vor allem im reichen Teil der Welt, Engagement für alternative Energiequellen, für den Schutz allen Lebens, für die Erhaltung und Wiedergewinnung der Lebensgrundlagen für unsere Kinder und Enkel. Völlig neue und z.T. noch ungeahnte Herausforderungen kommen im Bereich der Genforschung und der medizinischen Ethik auf uns zu. (Fernando Enns)

Einen theologischen Ansatz zum Nachdenken und zugleich eine Herausforderung stellt im Brief von Paulus an die Gemeinde in Rom der Abschnitt Römer 8, 18-23 dar.


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