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Nordrhein Westfalen

Evangelische Kirche im Rheinland

In Rheinland, Westfalen und Lippe wird die Dekade am 11.02.2001 in den Gemeindegottesdiensten eröffnet (Predigttext: Matthäus 9, 9-13: Die Berufung des Matthäus und das Mahl mit den Zöllnern.

  1. Die friedensethische Position
    Die Evangelische Kirche im Rheinland bekräftigt ihre zuletzt 1993 formulierte friedensethische Position mit der vorrangigen Option für Gewaltfreiheit, insbesondere angesichts der Konflikte in Afrika, im Kosovo, im Kaukasus und in Osttimor. Im Zusammenhang mit der vom Ökumenischen Rat der Kirchen initiierten ,,Dekade zur Überwindung von Gewalt" verstärkt die Evangelische Kirche im Rheinland ihre Beteiligung an Friedens- und versöhnungsdiensten im Inland, im Ausland und für den Bereich Bildung. Die Verknüpfung von wirtschaftlichem Handeln, sozialer Gerechtigkeit und der Friedensfrage in ihrer Folgerung für kirchliches Handeln aufzuzeigen, bleibt als Aufgabe bestehen.
  2. Innergesellschaftliche Konfliktbearbeitung
    Als Kirche vor Ort verstärkt die Evangelische Kirche im Rheinland ihre Bemühungen, alltäglicher Gewalt entgegenzutreten, indem sie innergesellschaftliche Maßnahmen der gewaltfreien Konfliktbearbeitung fördert.
  3. Die Evangelische Kirche im Rheinland führt diese Maßnahmen selbst durch oder geht Kooperationen ein.

  4. Konfliktfelder im Ausland
    Als Teil der Ökumene und dem weltweiten Konziliaren Prozess für Gerechtigkeit, Frieden und Bewahrung der Schöpfung verpflichtet, fördert die Evangelische Kirche im Rheinland grenzüberschreitende Maßnahmen der gewaltfreien Konfliktbearbeitung ab dem Jahr 2001 für die Dauer von zunächst fünf Jahren.
  5. Über die Vergabe von Mitteln hinaus prüft die Evangelische Kirche im Rheinland jeweils, ob sie selbst Projektpartnerin werden kann.

  6. Bildung: Das Lernfeld Konfliktbearbeitung
    Zur Qualifizierung der beteiligten Personen und Institutionen sollen Methoden der gewaltfreien Konfliktbearbeitung in der kirchlichen Aus- und Fortbildung auf allen Ebenen und in der Erwachsenenbildung verankert werden . Die Entwicklung von Curricula geschieht in Zusammenarbeit mit Organisationen, die Erfahrung in der Qualifizierung von Friedensfachkräften beitragen können.
  7. Kooperation
    Wie in der programmatischen und organisatorischen Verbindung zwischen der ÖRK-"Dekade zur Überwindung von Gewalt" und der UN-"Dekade für eine Kultur des Friedens und der Gewaltlosigkeit für die Kinder der Welt" bereits modellhaft vorgezeichnet, bietet die Kirche auch hiesigen staatlichen Stellen in diesem Bereich ihre Kooperation an. Die Evangelische Kirche im Rheinland bietet Ländern und Kommunen an, mit ihnen bei der Entwicklung und Umsetzung von Projekten zur Überwindung von Gewalt zusammenzuarbeiten.
  8. Finanzierung
    Die Kirchenleitung wird gebeten, zur Realisierung für die von ihr zu beschließenden Projekte in den Jahren 2000 - 2005 durch Bereitstellung der tatsächlich entstehenden notwendigen Kosten im Rahmen des landeskirchlichen Haushaltes Sorge zu tragen.
    Der Synode soll bereits 2002 über Projekte und deren Realisierung berichtet werden. Ein ausführlicher Kommentar zu diesem Beschluss ist im Landeskirchenamt, Abt. III erhältlich.

Kontaktadresse: Abteilung III, Landeskirchenamt Düsseldorf,
Hans-Böckler-Str. 7, 40476 Düsseldorf, Tel. 0211 - 4562-0, Fax -444.
Außerdem Dr. Anthea Bethge, Hubertusstr. 19, 50767 Köln, eMail Anthea.Bethge@t-online.de.

Evangelische Kirche von Westfalen

In Rheinland, Westfalen und Lippe wird die Dekade am 11.02.2001 in den Gemeindegottesdiensten eröffnet (Predigttext: Matthäus 9, 9-13: Die Berufung des Matthäus und das Mahl mit den Zöllnern.

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