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Oekumenisches Netz Rhein-Mosel-Saar

Oekumenisches Netz Rhein Mosel Saar e.V.
Pfarrer Werner Mörchen Str. 1
56564 Neuwied
Tel.: (0 26 31) 35 41 40
Fax:  0180 50 60 33 59 93 76
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Netz- und Mitgliederversammlung  des Oekumenischen Netzes Rhein Mosel Saar:

 

„Was wir fordern, ist eine Existenzberechtigung!“

Lebens- und Arbeitsbedingungen von MigrantInnen in Deutschland

 

Dietrich Bonhoeffer Haus, Bad Kreuznach

Samstag, den 1.12.2007, 9.30h – 16h

(anschl. Liturgischer Abschluss)

 

„Was wir fordern, ist eine Existenzberechtigung!“ – so formulierte es einer der illegal in Frankreich lebenden Hungerstreikenden, die in diesem Sommer mit ihrer Aktion einen legalen Status einklagen wollten. Provoziert durch die verschärfte Regierungspolitik unter Sarkozy – 3680 illegal in Paris lebende Personen sollen bis Ende 2007 von der Polizei aufgespürt und abgeschoben werden, so die offizielle „Fangquote“ der Regierung – protestieren die Betroffenen, verstecken sich und / oder sind zunehmend verängstigt.

 

  • In Deutschland leben zwischen 500.000 und 1,5 Millionen Illegale. Wie leben sie? Was bedeutet es für den Alltag einer Familie, für ihr Einkommen, ihre Arbeitsbedingungen, ihre Wohnverhältnisse, ihren Umgang mit Behörden und „Öffentlichkeit“, illegal zu sein? Was brauchen sie für ein menschenwürdiges Dasein?
  • Frauen stehen auf der Flucht, als Illegale und in Asylverfahren besonderen Schwierigkeiten gegenüber. Sie arbeiten oft als Hausangestellte für bürgerliche Familien ohne soziale Absicherung in oft prekären persönlichen Abhängigkeitsverhältnissen. Wie erleben sie die und wo liegen Ansatzpunkte zur Verbesserung ihrer Situation?

 

Dies wollen wir im Gespräch mit Flüchtlingsorganisationen und Betroffenen hören und besprechen. Alle Mitglieder des Netzes, alle FreundInnen des Netzes und Interessierte laden wir hiermit herzlich ein.  Im Namen des Vorstandes,

 

 

Herbert Böttcher

 

 

 

Ablauf

(Entwurf)

 

9.30h     Kaffee

10.00     Begrüßung und Einstimmung

10.15h   Fangquote 3680 – Zur Struktur von Abschiebung

               und Abschreckung

               Siggi Pick, Ausländerpfarrer Bad Kreuznach

               Referat und Diskussion

11.30h   Armut, Illegalität, Rechtlosigkeit – Berichte aus dem Alltag

               von MigrantInnen

 

13h        Mittagspause

 

14h        Konsequenzen aus den Berichten des Vormittags (Referent:

               Rainer Möller)

               für das Netz / für Kooperationen

               Vorstellung und Diskussion der Migrationserklärung des

Netzes

 

15h        Mitgliederversammlung (offen für alle Interessierten)

               Berichte (Finanzbericht, politischer Bericht)

               Beschlüsse / Erklärungen (z.B. Migrationserklärung)

               Verschiedenes

 

Oekumenisches Netz Rhein Mosel Saar e.V.

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Der liebe Gott und das liebe Geld

"Der liebe Gott und das liebe Geld" lautete das Motto der Netzversammlung im Mai in Koblenz. Themen waren die diesjährige Misereor-Fastenaktion, ein Bündnis gegen neoliberale Globalisierung: Bericht vom Weltsozialforum 2001 in Porto Alegre / Brasilien und Chancen für eine demokratische Kontrolle der Finanzmärkte.

Herbert Böttcher , Ökumenisches Netz Rhein - Mosel - Saar e. V.

Entwicklungspolitisches Zukunftsprogramm

LandespolitikerInnen unterstützen, die Forderung des entwicklungspolitischen Landesnetzwerk Rheinland-Pfalz ELAN zur Stärkung der entwicklungspolitischen Inlandsarbeit. Die Einsicht in die Notwendigkeit entwicklungspolitischer Inlandsarbeit als zweitem Standbein neben der Ruanda-Partnerschaft teilen entwicklungspolitisch engagierte Landtagsabgeordnete. ELAN verabredete mit ihnen, gemeinsame Projekte. Diese sind Ergebnis einer Zukunftskonferenz in Mainz. Unter dem Oberthema "Agenda 21 - Zukunftskonferenz zur entwicklungspolitischen Arbeit in Rheinland-Pfalz" erarbeiteten die ELAN-Engagierten in zwölf Arbeitsgruppen ein Programm für die kommenden Jahre. Die Ideen reichen von einer Fair-Handels-Kampagne in Rheinland-Pfalz ( Motto "Rheinland-Pfalz kocht fair") bis zum Projekt eines Agenda-Partnerschaftsführers, der exemplarische Beispiele "zukunftsfähiger Partnerschaften" vorstellt und von einer "Nord-Süd-Bilanz" für Rheinland-Pfalz bis zum Jahresschwerpunkt 2002 "Rio plus 10." 2002 jährt sich die UN-Konferenz zu Umwelt und Entwicklung in Rio des Janeiro zum zehnten Mal. Die "Open Space"-Arbeitsweise führte zu einer großen Motivation der Teilnehmenden, die entwickelten Ideen umzusetzen. Deutlich wurde dabei, dass ELAN für diese Umsetzung festere Strukturen braucht. Im Oktober 2000 wurde ELAN von damals 18 Mitgliedsorganisationen, die mittlerweile auf 28 angewachsen sind, als nicht eingetragener Verein gegründet. Nach einem halben Jahr wird nun klar, dass noch in diesem Jahr die Gründung als e.V. stattfinden soll. ELAN erstellt eine Dokumentation der Zukunftskonferenz

Dr. S. Ferenschild, ELAN / Ökumenisches Netz
Pfarrer-Mörchen- Str. 8
56564 Neuwied
Tel. 02631/ 354140
Fax: 02631/ 354141

Nie wieder Krieg ohne uns?

„Nie wieder Krieg ohne uns - Die deutsche Politik und die Chancen der Friedensbewegung“ lautete der Titel der diesjährigen Mitgliederversammlung. Inhaltlicher Schwerpunkt des Treffens am 26. Februar in Trier war der Kosovokrieg. Oekumenisches Netz Rhein-Mosel-Saar, Geschäftsstelle, Pfarrstr. 8, 56564 Neuwied, Tel. 02631/ 354140, Fax 02631/ 354141 Rechtsextremismus-Papier Einen Zusammenhang zwischen der Zukunftssicherung des Standortes Deutschland und der Mobilisierung nationaler Einstellungen stellt der Arbeitskreis Theologie und Politik des Ökumenischen Netzes Rhein-Mosel-Saar in seiner Erklärung "Rechtsextremismus aus der Mitte der Gesellschaft" fest. Die Standortkonkurrenz legitimiere "Vorteilssuche um (fast) jeden Preis". Wer ernsthaft Rechtsextremismus bekämpfen wolle, müsse sich die Frage nach den Zusammenhängen zwischen Rechtsextremismus an den Rändern der Gesellschaft und den Vorstellungen, Haltungen und Verhaltensweisen in der Mitte der Gesellschaft stellen und nach Ursachen fragen, die in der ökonomischen Globalisierung liegen. Die achtseitige Erklärung ist erhältlich bei:

Ökumenisches Netz,
Dr. Sabine Ferenschild,
Pfarrstr. 8, 56564 Neuwied,
Tel. 02631/ 354140, Fax 02631/ 354141,
eMail:
Oekumenisches.Netz@t-online.de

Rechtsextremismus-Papier

Einen Zusammenhang zwischen der Zukunftssicherung des Standortes Deutschland und der Mobilisierung nationaler Einstellungen stellt der Arbeitskreis Theologie und Politik des Ökumenischen Netzes Rhein-Mosel-Saar in seiner Erklärung "Rechtsextremismus aus der Mitte der Gesellschaft" fest. Die Standortkonkurrenz legitimiere "Vorteilssuche um (fast) jeden Preis". Wer ernsthaft Rechtsextremismus bekämpfen wolle, müsse sich die Frage nach den Zusammenhängen zwischen Rechtsextremismus an den Rändern der Gesellschaft und den Vorstellungen, Haltungen und Verhaltensweisen in der Mitte der Gesellschaft stellen und nach Ursachen fragen, die in der ökonomischen Globalisierung liegen. Die achtseitige Erklärung ist erhältlich bei:

Ökumenisches Netz, Dr. Sabine Ferenschild,
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