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Oekumenisches Netz Mittelrhein

Netz-Wochenende in Krefeld

„Dein Reich komme - Oekumenische Einblicke und Ausblicke am Beginn des neuen Jahrhunderts“ ist das Motto des kommenden Netz-Wochenendes vom 7. bis 9. April in Krefeld. Das Treffen ist in Verbindung mit dem vom Oekumenischen Netz Mittelrhein, der ACK Krefeld, der Evangelischen und der Katholischen Kirchengemeinde Krefeld-Hüls und dem Oekumene-Referat des Evangelischen Stadtkirchenverbandes Köln veranstalteten 7. Krefelder Oekumene-Tag. Er beginnt am Freitag mit dem Kabarett „Krefelder Pappköpp“ und dem Gospel-Abend mit „Living Voices“ in der Krefelder Altstadt. Am Samstagvormittag tauschen ökumenische Einrichtungen, Gruppen und Initiativen ihre Erfahrungen mit den Teilnehmenden aus. Nachmittags ist eine Podiumsdiskussion mit Professor Brosseder und Pfarrer Link unter der Überschrift „Oekumenische Perspektiven“ vorgesehen. Abends treffen sich Mitglieder und Freunde und Freundinnen des Oekumenischen Netzes Mittelrhein zur Jahresversammlung und zu einem geselligen Abend in der neuen ökumenischen Begegnungsstätte Krefeld-Hüls. Am Sonntagvormittag sind wir dort zum Gottesdienst samt Gemeindebegegnung und Mittagessen eingeladen. Für die Übernachtungen sorgt die Krefelder Mennonitengemeinde.

Erhard Dischler
Immermannstr.7, 41516 Grevenbroich,
Tel. 02182/ 2590, Fax 02182/ 2745


Gewalt in der Sprache

Religiöse Symbole dürfen nicht Gewalttätern überlassen werden, hat die Schalom-Diakonin Anthea Bethge aus Köln auf dem Herbsttreffen des Netzes in Aegidienberg bei Königswinter gefordert. Außerdem müsse die Gewalt der eigenen Seite benannt werden und die politische und militärische Sprache enttarnt werden. Die Referentin, zu deren Aufgaben Projektberatung und die Begleitung von Friedensfachkräften auf dem Balkan gehören, ermutigte dazu, Bedrohte zu schützen (Asyl für Gewaltflüchtlinge) und Starke zu schwächen (Rüstungsexporte stoppen) und entwickelte Perspektiven für die heute fälligen Versöhnungsprozesse. Anhand des Themas „Dem gewaltfreien Jesus nachfolgen“ skizzierte sie die neutestamentlichen Grundlagen und verfolgte die Spur über die Reformation, die historischen Friedenskirchen, die Gründung des Weltrates der Kirchen bis in die gegenwärtigen Konfliktlagen hinein. In der Gruppenarbeit versuchte sich eine Gruppe an einer „Kraftfeldanalyse“ zum Thema „Feindbilder auflösen“, eine andere erprobte sich in einem „Statuentheater“. Friedhelm Frackmann

Anschrift:
Oekumenisches Begegnungszentrum,
Leuther Straße 19, 47839 Krefeld-Hüls


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