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Regionale oekumenische Netze in Berlin

Oekumenischer Rat Berlin Brandenburg, Oekumenisch-Missionarisches Institut,
Gierkeplatz 2-4, 10585 Berlin,
Tel. 030/ 3421000, Fax 030/ 3421011

INKOTA
Greifswalder Str. 33a D 10405 Berlin
Tel: 030-4289111 Fax: 030-4289112


Lokale Agenda 21 bezieht Dekade zur Überwindung von Gewalt mit ein

In der Planung der Lokalen Agenda 21 Köpenick vom September 2000 ist es erstmalig in Deutschland gelungen, die Verbindung von Konziliarem Prozess und Rio-Prozess für eine nachhaltige Entwicklung als Grundlage für die Gestaltung der zukunftsfähigen Entwicklung einer Stadt aufzunehmen. In Gesprächen mit dem Generalsekretär des Ökumenischen Rates der Kirchen, Konrad Raiser, wurden die Projektziele dargelegt und von ihm begrüßt. Für das Jahr 2001 besteht eine wesentliche Aufgabe der beiden Köpenicker Büros darin, Projekte zur Deeskalation von Gewalt, u.a. mit Jugendlichen, zu initiieren. Dazu hat seit April beim Förderverein `Lokale Agenda 21 Köpenick' eine neue Arbeitsbeschaffungsmaßnahme mit vier Mitarbeiterinnen zum Thema `Nutzung von Gemeinde- und Öffentlichkeitsprojekten, Überwindung von Gewalt - Lokale Aktionen zur Deeskalation' begonnen. Schwerpunkte der Arbeit sind: Koordinierung von Initiativen und Aktionen gegen das Vordringen von Intoleranz, Gewaltbereitschaft und rechtem Gedankengut.. Daraus ergibt sich der Auftrag, bisherige Gewalt in aktive Antigewalt-Aktionen umzuwandeln: Kultur der Gewaltlosigkeit schaffen, Bemühung um die Überwindung der unterschiedlichen Formen der Gewalt Auseinandersetzung mit den Formen direkter und struktureller Gewalt auf allen Ebenen: z.B. Gewalt gegen Frauen, Jugendliche, ausländische Mitbürger, Gewalt gegen die Schöpfung, Gewalt in Form von Rassismus, Gewalt in der Schule, Gewalt in der Familie.

Hannelore Schmidt, Leiterin des Köpenicker ökumenisches Büro/Köpenicker
Initiativgruppe Eine Welt Kirchstr. 4, 12555 Berlin, Tel./Fax 030/ 6510140, KIGEW@t-online.de

Nacht der offenen Kirchen

Auf seiner jüngsten Tagung hat der Oekumenische Rat Berlin in Berlin-Zehlendorf beschlossen Gemeinden und Kirchenleitungen zu empfehlen, in der Nacht vom Pfingstsonntag zu Pfingstmontag eine „Nacht der offenen Kirchen“ durchzuführen.
In Anlehnung an ähnliche Projekte sollen vom 11. zum 12. Juni 2000 Kirchen geöffnet und BesucherInnen durch Darbietungen, Besichtigungen, Gespräch, Andacht oder Musik zum Verweilen eingeladen werden.
Ihren Abschluss soll die „Nacht der offen Kirchen“ in einem ökumenischen Gottesdienst finden. Die Mitgliedskirchen des OeRBB verstehen diese gemeinsame Aktion als einen Schritt auf dem Weg zum ersten Oekumenischen Kirchentag, der im Jahr 2003 in Berlin stattfinden wird.

Wahlen

Wiedergewählt worden sind als Vorsitzender des Oekumenischen Rates Berlin-Brandenburg (OeRBB) Kardinal Georg Sterzinsky von der römisch-katholischen Kirche; zum stellvertretenden Vorsitzenden wurde Bischof Anba Damian, Höxter, von der koptisch-orthodoxen Kirche gewählt. Sterzinsky erklärte, er wolle, dass das ökumenische Anliegen in einer schwierigen Zeit stärker gewichtet werden könne. Dies betreffe auch seine eigene Kirche. Auch der koptische Bischof für Deutschland möchte durch sein Mitwirken im OeRBB die ökumenische Gemeinschaft der Kirchen weiter festigen.

Gewalt unter Kindern

"Wir sagen Nein zur Schikane unter Kindern". Dies ist eine der Botschaften des Children's Resource Centre (CRC) und der Kinderbewegung Südafrikas zum Internationalen Kindertag. Viele Kinder haben "gelernt", bei Konflikten oder zur Durchsetzung von Interessen, sofort zur Gewalt zu greifen. In den Gruppen des CRC lernen die Kinder Respekt für den eigenen Körper und den Körper anderer zu entwickeln - ein wichtiger Beitrag um die Gewaltanwendung unter Kindern und Jugendlichen einzudämmen. "Respekt für sich selbst, Respekt für andere und Respekt für die Umwelt" sind die Ziele der Kinderbewegung. Das Thema Gewalt wurde in diesem Jahr verstärkt aufgegriffen und eine Anti-Bullying*-Kampagne ins Leben gerufen, die sich gegen Mobbing und Gewaltanwendung in den Schulen richtet. Über 5000 Kinder zwischen 7 und 14 Jahren sind derzeit Mitglieder der südafrikanischen Kinderbewegung.

Aktionsgemeinschaft Solidarische Welt e.V.,
Hedemannstr. 14, 10969 Berlin,
Tel. 030-251 02 65,
e-mail:
michael.franke@ASWnet.de

Balkan-Tagung

Für jüngere Menschen, die an Friedenseinsätzen auf dem Balkan teilgenommen haben, bieten die Evangelische Akademie Berlin, die Arbeitsgemeinschaft Dienste für den Frieden und die Aktion Sühnezeichen/Friedensdienste eine Tagung an. Bei diesem Seminar vom 9. bis 11. März in Berlin mit dem Titel "Einsatz für den Frieden - Erfahrungen mit Friedensdiensten, humanitärer Hilfe und militärischem Beitrag" geht es um Erfahrungsaustausch und notwendige Veränderungen politischer u.a. Rahmenbedingungen im Dialog mit Verantwortlichen.

Nähere Informationen bei:
Marcus Götz-Guerlin,
Evangelische Akademie 030/ 20355-411


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