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Arbeitsgemeinschaft Oekumenischer Kreise

Bundesweites Netz konfessionsverbindender Paare und Familien

Stimme von Paaren unterschiedlicher Konfession in der Kirche will das „Netz konfessionsverbindender Paare und Familien“ sein. Der kürzlich in Augsburg gegründete Zusammenschluss will im Rahmen der bundesweiten Arbeitsgemeinschaft Oekumenischer Kreise (AOeK) Anlaufstelle für einzelne und organisierte Betroffene sein, sie begleiten und beraten, ihre Erwartungen an die Konfessionen in der Öffentlichkeit vertreten und den internationalen Austausch mit vergleichbaren Initiativen pflegen. Die AOeK vertritt ökumenische Gruppen und Initiativen in Gemeinden und in der kirchlichen Basisarbeit unter anderem in der bundesweiten Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen (ACK).

Es gibt Initiativen, Kreise und Gruppen, in denen sich konfessionsverbindende Paare und Familien treffen. An verschiedenen Orten werden Seminare angeboten, um Erfahrungen auszutauschen und sich Ermutigung zu holen. Was bisher fehlte, war ein überregionales Forum für den Informations- und Erfahrungsaustausch. Dabei soll ein Bewusstsein geweckt werden, dass die konfessionsverbindende Ehe ein Modell für die Einheit in versöhnter Verschiedenheit ist. Das Netz erwartet, dass ein Recht konfessionsverbindender Paare auf die gemeinsame Teilnahme am Abendmahl von den Konfessionen anerkannt wird.

Die Konfessionen aber leben entgegen dem biblischen Auftrag zerstritten und gespalten und erschweren so den konfessionsverschiedenen Paaren Alltag und Glaubensleben. Es ist deshalb notwendig, dass die Verantwortlichen in den Konfessionen ihre Schuld gegenüber diesen Ehen erkennen, eingestehen und Konsequenzen daraus ziehen, so die Überzeugung des Netzes. Hinter dem „Netz“ steht eine Interessengemeinschaft von etwa 60 Betroffenen aus allen Teilen Deutschlands. Eine erste Tagung zum Thema „Sind wir Last oder Chance für die Kirchen?“ hat Ende Januar in Freising bei München stattgefunden.

Im Leitungsteam des Netzes sind Rosmarie und Rudolf Lauber. Die Koordinatoren stammen aus Weil der Stadt bei Stuttgart und sind im Leitungsteam der ‚Tage für konfessionsverschiedene Paare' in Neresheim/Dornstadt, auf Kirchentagen und im internationalen Austausch aktiv. Nicole und Bertram Huber aus Backnang übernahmen die Herausgabe von Informationsmaterial. Gudrun Steineck aus Murnau in Bayern ist als Vorsitzende der AÖK Ansprechpartnerin für den Kontakt zu offiziellen Stellen. Beate und Jörg Beyer aus Tübingen übernahmen die Bereiche Theologie und Öffentlichkeitsarbeit. Die katholische Religionspädagogin und der evangelische Theologe sind Autoren des Buches „Konfessionsverbindende Ehe“ und bundesweit als Referenten tätig.

Netz konfessionsverbindender Paare und Familien Familie Beyer, Spelterweg 1, 72072 Tübingen, Tel. 07071/ 763421, beyer.tuebingen@swol.de


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