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Peace Brigades International

Kritik am zivilen Friedensdienst

Peace Brigades International hat den staatlichen Zivilen Friedensdienst kritisiert. Im bisherigen ZFD-Konzept sind nur die sechs anerkannten Personaldienste im Rahmen des Entwicklungshelfer-Gesetzes als verantwortliche Institutionen vorgesehen. Diese enge ZFD-Konzeption schließt daher Friedensinitiativen aus, etwa die Freiwilligendienste. Die rein personenbezogene Konzeption verhindert außerdem die Förderung bereits bewährter und organisierter Friedensinitiativen. Die Kritik im einzelnen (hier gekürzt):

  1. Beim ZFD geht es um eine zivile Intervention durch eine NGO und nicht um staatliches oder quasistaatliches Handeln in einem Konflikt, in welchem die NGO auf Seiten der Zivilgesellschaft in ihren demokratischen und friedlichen Bemühungen stehen sollte.
  2. Der Einsatz internationaler Teams gibt mehr Sicherheit. Die Internationalität eines Einsatzes sollte gewahrt werden und ein Unternehmen nicht rein auf eine Tätigkeit deutscher Fachkräfte beschränkt bleiben.
  3. Mindestens drei Personen sollten ein Team bilden. Einzelpersonen in einen Einsatz zu schicken, kann eine enorme Überforderung bedeuten.
  4. Die Unparteilichkeit/Unabhängigkeit eines ZFD wird nicht gewahrt, wenn dieser innerhalb einer Partnerorganisation im Projektland tätig werden sollte.
  5. Ein ZFD sollte projektorientiert sein und dann seine je eigenen Bedürfnisse definieren.

Eine direkte Förderung von Freiwilligen-Diensten und von Gesamtprojekten ist anzustreben.

Peace Brigades International - Deutscher Zweig (PBI) e.V., Chemnitzstr. 80, 22767 Hamburg, Tel. 040/ 3806903, Fax 040/ 3869417, pbiger@shalom.life.de


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